2012, 2012_08, Europa, Niederlande, travel
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12./13.08.12 – Unterwegs in Flevoland in Richtung Amsterdam

Nach unserem Besuch in Gütersloh, machten wir uns am Nachmittag auf den Weg in Richtung Niederlande. Dort hatten wir uns ein nettes kleines Örtchen in der Nähe der Küste des Ijsselmeer zum Übernachten ausgesucht. Mit den letzten 3 Tropfen Sprit überquerten wir noch die Grenze um in den Niederlanden etwas billiger Tanken zu können :-). Und juhu, unser Auto hat ohne Probleme die 50.000 Marke geknackt :-).

Rund eine Stunde später erreichten wir Emmeloord. Wir checkten im Hotel ein (Best Western ‚t Voorhuys) und suchten danach erst einmal ein Restaurant um unsere hungrigen Mägen zu füllen. Unweit vom Hotel fanden wir die Pizzeria „Da Enzo„. Hier gibt es wirklich sehr sehr leckere Pizza und die Inneneinrichtung ist auch sehr sehenswert :-).

Kugelrund beschlossen wir uns noch etwas zu bewegen und packten daher unsere Klappräder aus dem Kofferraum aus. Zum Glück gibt es hier keine Berge :-). Also radelten wir drauf los und schauten uns die Gegend etwas an. Hier blickt man auf einen der vielen typischen Kanäle mit Hochklapp-Brücke. Diese Idylle liebe ich in den Niederlanden.

Eine Stunde später ging dann auch langsam die Sonne unter:

Natürlich haben wir die Route auch mit GPS aufgezeichnet :-). Die interaktive Karte gibt’s hier.

Nach der 9,4km langen Tour packten wir unsere Räder wieder in den Kofferraum und schauten bei einem Bierchen gemütlich etwas Olympiade :-).

Am nächsten Morgen ging es weiter in Richtung Amsterdam, wo wir am späten Nachmittag ankommen wollten. So hatten wir also den ganzen Tag Zeit uns ein paar nette Fischerdörfchen und Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Zu erst galt es aber, wie immer wenn wir in den Niederlanden sind, im Ah-Supermarkt einzukaufen. Wir deckten uns mit frischen Säften, Salaten, Rosinenbrötchen, Weingummis und sonstigen Leckereien ein.

Unser erster planmäßiger Stopp war das 13km entfernte Urk. Urk ist eines der schönsten Fischerdörfchen in den Niederlanden und war bis Anfang des 20. Jh. noch eine Insel. Durch das 1942 geschaffene Noordoostpolder liegt es seitdem an der IJsselmeerküste. Vom Parkplatz am Hafen starteten wir unsere Tour durch das kleine Fischerdörfchen.

Ahhhhh, gefangen im Fischernetz:

Nachdem wir uns erfolgreich wieder aus dem Fischernetz befreit hatten, ging es weiter über die Ketelbrug in Richtung Lelystad. Auf dem Weg dorthin wollten wir ein paar der sechs Landschaftskunstwerke in Flevoland ausfindig machen. Das Erste, das wir gefunden haben, war das Observatorium nord-östlich von Lelystad.

Im Dunkeln kann man hier gut die Sterne beobachten, mehr weiß ich leider nicht, da das Info-Schild in Niederländisch war ;-). Aber sehr schön hier. Das nächste Landschaftskunstwerk war in der Nähe der Bataviawerf in Lelystad – das Exposure. Auf dem Weg dahin machten wir auch noch eine andere tolle Entdeckung. Dazu später mehr. Etwas entfernt vom Hafen stand eine sehr interessante Figur aus Eisen – ein 26m hoher Riese der auf das Meer hinausschaut.

Wir nutzten die Gelegenheit für eine Pause und packten unsere leckeren Salate aus.

Am Hafen stand auch noch ein tolles Piratenschiff als Museumsschiff. Wie ich schon erwähnte, hatten wir noch etwas anderes tolles entdeckt *hehe*. In der Bataviawerf gab es ein riesiges Outlet mit extra Pre-School-Sale – böööössee – aber da kommt man nicht vorbei.

Nach dem Shopping-Wahn(sinn) und die Rückbank voller Einkaufstaschen machten wir uns auf in Richtung Amsterdam. Unterwegs nutzen wir die Möglichkeit an der Küste eine kurze Picknickpause zu machen. Es gab frisch gepressten Saft und leckere Erdbeeren.

Für unseren Aufenthalt in Amsterdam hatten wir uns dieses Mal das Meininger Hotel an der Sloterdijk-Station ausgesucht. Dort gibt es auch einen P&R-Parkplatz, wo man Tickets für den Nachverkehr bekommt – insgesamt billiger als das Parkhaus vom Hotel. Mit dem Zug machten wir auf dem Weg in die Innenstadt zum Bahnhof. Wie schön ist es wieder hier zu sein, so sehr vertraut. Da wir nichts Besonderes vorhatten schlenderten wir einfach drauf los, einen Stadtplan brauchen wir für das Zentrum von Amsterdam nach den vielen Besuchen nun wirklich nicht mehr :-). Wer noch nicht hier war hat echt etwas verpasst. Das Flair ist wirklich einzigartig.

Jetzt brauchten wir nur noch etwas fürs Abendbrot, also besorgten wir uns etwas zu essen in einem der vielen kleinen Ah-Supermärkte. Danach machten wir uns auf den Weg zu einem unserer Lieblingsplätze: An der Ecke am Stadhuis, wo die Zwanenburgwal auf die Binnenamstel trifft. Hier gibt es ein paar Sitzbänke mit einer tollen Aussicht. Hier kann man den Tag ausklingen lassen und dem bunten Treiben auf den Kanälen zuschauen.

Abendessen mit Ausblick 🙂

Bald setzte auch schon die Dunkelheit ein und wir packten unser Stativ aus. Zum Schluss noch ein paar Eindrücke vom nächtlichen Amsterdam.

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