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Risotto mit Spinat und Haselnüssen

Heute präsentieren wir Risotto Nummer 4 auf unserem Blog 🙂 – mit leckerem Spinat und zur Abwechslung mal mit Ziegengouda.

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Zutaten für zwei Portionen:

  • 600 – 800 ml Hühner- oder Gemüsebrühe
  • 150 g Risottoreis
  • 100 g Blattspinat, gewaschen und große Stiele entfernt
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • 50 g Ziegengouda, fein gerieben
  • 3 El Haselnusskerne, grob gehackt
  • 2 El Öl
  • 50 ml Weißwein
  • 2 El Butter
  • 1 Biozitrone, Schale abgerieben und Saft ausgepresst

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So schaut es dann in Tdy’s Küche aus, wenn alle Zutaten geschnippelt und vorbereitet sind :-). Dann kann es ja los gehen.

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Vorab muss die Brühe in einem kleinen Topf erhitzt (nicht kochen) werden. In einem weiten Topf bzw. einer großen tiefen Pfanne erhitzt man das Öl und brät die Zwiebeln glasig an. Danach den Reis für etwa eine Minute mit anbraten und das Ganze mit dem Weißwein ablöschen.

Wenn der Weißwein verkocht ist gibt man eine große Kelle von der heißen Brühe über den Reis. Bei kleiner bis mittlerer Hitze und regelmäßigem Rühren lässt man die Brühe langsam einkochen. So macht man jeweils weiter bis der Reis bissfest ist. Am besten nebenbei einen Timer für die Kochzeit einstellen, so dass man ungefähr weiß, wann der Reis gar ist.

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In der Zwischenzeit erhitzt man die Butter in einer kleinen Pfanne und brät die gehackten Haselnusskerne braun an.

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Wenn das Risotto weich genug ist und eine cremige Konsistenz erreicht hat, nimmt man den Topf vom Herd und mischt den Spinat sowie die Hälfte des Käses unter den Reis. Der Spinat sollte dabei etwas zusammenfallen. Mit Salz, Pfeffer, der Zitronenschale sowie ein paar Spritzern Zitronensaft abschmecken :-).

Nun kann angerichtet werden. Als Topping kommen noch die Haselnusskerne sowie der restliche Käse auf das leckere Risotto. Guten Appetit!

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Rezept: Essen&Trinken – Für jeden Tag, 5/2011, S.68

21.07.15 – Moldauklöster Part I: Moldovita, Sucevita und Putna

Heute ist Tag 1 unserer zweitägigen Moldaukloster-Rundfahrt. Auf dem Plan stehen drei bekannte Klöster – zwei davon gehören zu den „bemalten Kirchen der Moldau“ und sind seit 1993 in der Welterbeliste der UNESCO als Kulturdenkmäler von universellem Wert aufgenommen.

Das erste Moldaukloster, das wir besuchen ist Moldovita und liegt nördlich von Campulung Moldovenesc. Würde nicht ein großes Schild an einer der Straßen im Dorf hierher verweisen, so würde man fast vorbei fahren, denn die dicken Klostermauern sind von vielen Bäumen und Sträuchern umgeben. Die Ringmauer ist 6 Meter hoch und einen ganzen Meter dick. Durch den schönen Turm  gelangen wir in das Innere des Klosters.
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Das Kloster Moldovita wurde 1532 im Auftrag des Fürsten Petru Rares an diesem Ort neu aufgebaut. Die „erste Version“ von 1410 stand einige hundert Meter entfernt und wurde Ende des 15. Jahrhunderts bei einem Erdrutsch stark beschädigt. Die Außenwandmalereien sind das Besondere der Kirche.

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Die bildlich und farblich sehr reichhaltigen Malereien stammen aus dem Jahr 1537 und sind vor allem an der Südseite noch sehr gut erhalten. Die die Kirche umgebenden Fresken erzählen viele Geschichten. So findet man Moses und den brennenden Dornenbusch oder den Stammbaum Christi. Diese Wandmalerei zeigt zum Beispiel die Belagerung Konstantinopels.

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Ein weiteres sehr schönes Gebäude auf dem Gelände des Klosters, ist das ehemalige Küsterhaus von 1612, dass heute ein kleines Museum beherbergt. Das wertvollste Ausstellungsstück ist der Thronsessel des Fürsten Petru Rares.

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Schauen wir uns nun das Innere der schönen bemalten Kirche an. Sie ist die letzte Kirche der Moldauklöster, die noch mit offener Vorhalle gebaut wurde.

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Auch hier ist jeder Quadratzentimeter fantasievoll bemalt. 🙂

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Das Fotografieren im Innenraum der Kirche ist nur eingeschränkt gestattet, aber wie man trotzdem anhand dieser Bilder erkennen kann, ist die Detailtiefe der dargestellten Figuren sowie die Farbgebung beeindruckend aufeinander abgestimmt.

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Bei einem kleinen Spaziergang um die Kirche und über das Gelände kommt man nicht drum herum einmal an den vielen schön duftenden Rosen zu schnuppern :-).


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Nachdem wir uns alles genau angeschaut hatten 😉 – unternahmen wir eine kleine Wanderung zu der Stelle, an der die Überreste des erstmalig errichteten Klosters stehen.

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Die grüne idyllische Landschaft und die Ruhe laden zum Verweilen ein :-). Von dem ehemaligen Kloster ist nicht mehr viel übrig – aber es ist ein lustiger Platz zum Verstecken spielen …

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Weiter geht die Fahrt in Richtung Norden über den 1109 Meter hohen Ciumarna-Pass. Es geht bergauf und bergab über zahlreiche bewaldete Hügelketten.

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An einem kleinen Parkplatz oben auf dem Pass halten wir kurz an, um dieses interessante Denkmal zu Ehren der Straßenbauer zu begutachten und um den Ausblick auf die Landschaft zu genießen.

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Nach einer Weile erreichen wir das zweite Kloster auf der heutigen Tour: Sucevita. Läuft man auf das Kloster zu, so beeindrucken den Besucher gleich zu Beginn die dicken Mauern mit den großen Wehrtürmen.

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Die Klosteranlage wurde im Auftrag der Gebrüder Movila gegen Ende des 16. Jahrhunderts errichtet. Im Inneren befinden sich neben der Kirche auch ein Museum, sowie ein Gebäude mit den Mönchszellen. Das Klostermuseum bewahrt eine der reichsten und wertvollsten mittelalterlicher Kunstwerke der Moldau. Darunter die Grabtücher zwei Fürsten von Anfang des 17. Jahrhunderts, sowie sehr viele Stickereien aus dem 16. Jahrhundert.
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Die Auferstehungskirche, im typischen moldauischen Stil, wurde um 1580 errichtet. Im Jahr 1595 wurden an der Nord- und Südseite jeweils vor den Eingängen der inneren Vorhalle noch zwei offene Vorhallen angebaut.

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Die Malereien stammen von einer Malergruppe unter der Leitung der Gebrüder Ion und Sofronie, zwei Vertreter der moldauischen Malerschule.

Einzigartig für die Kirche des Klosters Sucevita, ist die „Leiter des Heiligen Ioan Climax“ (Leiter der Tugend) an der Nordwand der Kirche. Dieses Meisterwerk der mittelalterlichen moldauischen Malerei stellt anhand einer Leiter, den mühsamen geistigen Aufstieg des Menschen dar, der nur gestärkt vom Glauben und durch gute Taten, den Versuchungen widerstehend, ins Himmelreich gelangt. Oberhalb des Gemäldes sind Szenen der Genesis zu sehen, u.a. die Erschaffung von Adam und Eva und die Vertreibung aus dem Paradies.

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Hier noch mal ein Blick auf die schöne Klosteranlage und die Südwand der Kirche. Das Fotografieren war hier im Inneren leider komplett untersagt. Die Innenmalereien erstrecken sich hier ebenfalls über den kompletten Innenraum und stellen traditionelle Szenen der Kirchenmalerei dar.

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Mit einem letzten Blick auf die Ostwand der Kirche verabschiedeten wir uns in Richtung Putna – das westlichste der Moldauklöster. Die Kirche von Putna ist von außen nicht bemalt. Die Kirche, wie auch die gesamt Klosteranlage wurde bzw. wird gerade noch renoviert. Errichtet wurde das Kloster Mitte des 15. Jahrhunderts und sollte sogleich auch als Grabstätte der königlichen Familie dienen, die die Moldau im Mittelalter regiert hat – darunter Stefan der Große. Jedes Jahr pilgern am 2. Juli, dem Todestag des Fürsten, tausende Gläubige nach Putna.

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Ursprünglich war die Kirche nach historischen Überlieferung sowohl von innen wie auch von außen bemalt und vergoldet. Das Dach war mit Blei bedeckt. Aufgrund von Erdrutschen und der Invasion der Kosaken, wurde die Kirche um 1650 nahezu zerstört. Das Bleidach wurde zu Kanonenkugeln eingeschmolzen, sowie die Gemälde und die Ikonen verbrannt um das Gold zu gewinnen. Zahlreiche Gebäude wurden eingerissen. In den darauffolgenden Jahren wurde die Kirche wieder aufgebaut, allerdings ohne die Malereien an den Außenwänden.

Im Inneren der Kirche wurde im Jahr 2001 damit begonnen die ursprüngliche Malereien zu restaurieren. Die Gemälde sind wirklich beeindruckend. Nachfolgend ein paar interessante Bilder aus dem Inneren der Kirche.

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Nach so vielen Eindrücken machen wir uns wieder auf den Rückweg nach Gura Humorului. Vom Garten unserer Pension haben wir einen tollen Blick auf die Landschaft. Allerdings verheimlicht dieses Bild die stark befahrene Durchfahrtstraße des Ortes, weswegen unsere Pension hier oben auf dem Hügel wirklich ein Glücksfall ist :-).

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Und weil das Abendessen gestern so lecker war, machten wir es uns auch an diesem Abend wieder im Restaurant der Pension gemütlich. 🙂Essen

Venezolanischer Kartoffelkuchen mit Rindfleischfüllung

Auf der Suche nach einem neuen Gericht mit Kartoffeln, sind wir in einem unserer Kochbücher über dieses interessante Rezept gestolpert. Die Zutaten mögen den ein oder anderen etwas verwundern, harmonieren aber wunderbar miteinander und sind laut Aussage im Buch traditionell venezolanisch. 🙂

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Für diesen herzhaften Kartoffelkuchen benötigt man folgende Zutaten:

  • 700 – 800 g mehlig oder vorwiegend fest kochende Kartoffeln, Wichtig: am Vorabend kochen und mit dem Kartoffelstampfer zerkleinern
  • 3 Eier, getrennt
  • 3 Eier, hart gekocht und grob gehackt
  • 2 El Milch
  • 1 Tl Backpulver
  • 2 -3 El Mehl
  • 1 El Zucker
  • 4 El Butter
  • 500 g mageres Rindfleisch, in kleine Stückchen geschnitten
  • 2 Zwiebeln, fein gehackt
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 – 3 Tl Chiliflocken
  • 3 El Öl
  • 150 gefüllte Oliven, grob gehackt
  • 60 g Kapern, grob gehackt
  • 100 g Rosinen
  • Salz, Pfeffer

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Die Kartoffelmasse vom Vortag mit den 3 Eigelb, der Milch, dem Backpulver, dem Mehl, dem Zucker und 3 El weicher Butter per Hand oder mit dem Mixer vermengen. Die drei Eiweiß in einem hohen Gefäß mit einer Brise Salz steif schlagen.

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Bei Seite stellen und die Füllung vorbereiten. Dazu wird das Öl in einer großen Pfanne erhitzt und das Rindfleisch scharf von allen Seiten angebraten – bis keine Flüssigkeit mehr übrig ist (damit der Kuchen nicht durchweicht). Anschließend die Zwiebeln, den Knoblauch und die Chiliflocken dazugeben und anschwitzen. Die Pfanne vom Herd nehmen und die Rosinen, Kapern, Oliven und hart gekochten Eier untermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Inzwischen den Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Bevor die Kartoffelmasse in die Form kommt, rührt man noch das steif geschlagene Eiweiß unter und vermengt das Ganze noch mit einer Brise Salz und Pfeffer.

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Für den Kartoffelkuchen habe ich eine 24er Springform verwendet und mit 1 El Butter eingeschmiert. Für den Boden füllt man etwas 2/3 der Kartoffelmasse in die Form und streicht sie glatt. Anschließend die Rindfleischfüllung darüber geben …

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… und mit der restlichen Kartoffelmasse bedecken. Das Ganze kommt auf der mittleren Schiene für insgesamt 40 Min. in den vorgeheizten Ofen. Nach ca. 25 Minuten war der Kuchen bei uns von oben schon goldbraun, so dass wir ihn eine Etage tiefer setzten und für die restlichen Backzeit mit Alufolie bedeckten.

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So kam unser Kartoffelkuchen dann aus dem Ofen. Herrliche braun und leicht knusprig von oben :-).

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Noch schnell die Springform vorsichtig öffnen und das leckere Meisterwerk begutachten.

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Ein großes Stück herausschneiden und sofort heiß genießen :-).

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Rezept: Das Welt Rezepte Handbuch, S. 594