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02.10.11 – Radltour entlang der Isar

Dem super Wetter Ende September – Anfang Oktober und ein langes Wochenende sei Dank. Nach dem ganzen Umzugsstress der letzten Wochen nahmen wir uns heute einen Tag frei *g* und erkundeten unsere neue Heimat. Wie es hier in München so üblich ist, schwingt man sich dafür einfach auf ein Radl 🙂 und nutzt die vielen Radwege in der Stadt. Unsere Tour führte entlang der Isar Richtung Süden. Nur knappe 5-10 Minuten auf dem Rad und schon ist man im Englischen Garten, einer 3,75qkm großen Grünanlage.

Nur einige hundert Meter südlich des Oberföhringer Stauwehrs ist die Mündung des Eisbachs in die Isar.

Da es lange Zeit nicht geregnet hat, war das Wasser sehr klar und der Eisbach rauscht hier schön in die Isar, da diese einen niedrigen Wasserstand hat. Wie im Urlaub :-).

Hier nun auch ein Foto von unserem fahrbaren Untersatz. Strampeln durften unsere Mitbewohner *g*.

Weiter gings westlich der Isar Richtung Süden bis auf Höhe der Praterinsel, wo wir auf die östliche Seite wechselten und bis zum Deutschen Museum fuhren. Hier stehen wir auf der Zenneckbrücke.

Vorbei an den schönen Isarauen und dem Tiergarten gings weiter Richtung Süden. Über den Marienklausensteg wechselten wir wieder die Seite. Auf der Höhe von Pullach schoben wir unsere Fahrräder mal kurz den Berg rauf, um auf die Großhesseloher Brücke zu gelangen. Dies ist eine Eisenbahnbrücke, wo man untendrunter langlaufen kann 🙂 und man eine tolle Aussicht auf das Isartal hat. Hier blicken wir Richtung Norden:

Und hier sehen wir den schönen Süden. Das rechte ist die kanalisierte Isar, links zieht sich die ‚wilde‘ Isar durch das Tal.

Wir fuhren weiter entlag der kanalisierten Isar, bis wir an einem Stauwehr auf den ‚Grünstreifen‘ zwischen kanalisierter und wilder Isar wechselten. Auf der Höhe von Buchenhain war leider Sackgasse und mir machten an dem Stauwehr eine kurze Pause. Da wir schon so um die 30km in den Knochen hatten, entschieden wir uns umzudrehen und weiter nördlich beim Brückenwirt einzukehren. Da wir leider nicht die schnellste Bedienung hatten, dauerte das Päuschen doch ne Weile. Für den Rückweg entschieden wir uns eine Route quer Feld ein zu nehmen. Über die Grünwalder Brücke gelangten wir nach Grünwald *g* und von da aus ging es weiter nach Wörnbrunn. Von hier aus durch den Perlacher Forst weiter nördlich, unter der A995 durch nach Unterhaching – Fasangarten.

Wieder in München radelten wir zum Rosenheimer Platz und kehrten, zurück an der Isar, im Biergarten der Muffathalle ein. Hier gönnten wir uns eine Maß Oktoberfestbier und ne große Brezel. Der Tag neigte sich langsam dem Ende und wir machten uns auf nach Hause.

Nach rund 55km endete unsere Radtour. Schön wars :-).

29.09.11 – Oktoberfest

Eigentlich hab ich ja immer gesagt: „Mich kriegen keine 10 Pferde aufs Oktoberfest!“. Aber was interessiert mich mein Gebrumme von Gestern.

Also, als nun fast zwei wöchiger Münchner Bär, kann ich es mir ja nicht nachsagen lassen, das Kulturgut der Münchner zu schmähen. Daher ging ich mich meinem Kumpel, dem Eisigel, zu den Massen beim Oktoberfest.

Nach meinem Spaziergang durch die Bierzeltstraße, die meisten wegen Überfüllung geschlossen, zog es mich doch zu der etwas ruhigeren „Oide Wiesn“ (für NichtBayern: Alte Wiesn). Hier ein paar Impressionen von der Bierzeltstraße:

Auf der Oide Wiesn gibts voll die tollen ollen Fahrgeschäfte:

Nach dem Rundgang über die Alte Wiesn stärkten wir uns mit einer traditionellen Maß Bier, einer Oktoberfest-Brezl, einem halben Hendl und einer leckeren Dampfnudel :-). Das Bier war köstlich und das Hendl ein Traum. Über Preise sprechen wir jetzt hier mal nicht.

Frisch gestärkt und mit vollem Bauch marschierten wir direkt zum Riesenrad. Jetzt wo langsam die Dämmerung einsetzte sind die bunten Lichter echt toll:

Glücklich und zufrieden machten wir uns nun Richtung Ausgang und bestaunten die vielen bunten Fahrgeschäfte und die darin quietschenden und gröhlenden Fahrgäste :-). Gerne kommen wir nächstes Jahr wieder und schicken euch einen Gruß vom Oktoberfest.

Kirsch-Nusskuchen – Voll einfach und voll lecker :-)

Heut probier ich mal einen Kuchen von dem ich schon mal auf einer Geburtstagsparty genascht habe.

Zutaten:

  • 200g Butter / Margarine (1h vorher aus dem Kühlschrank)
  • 125g Zucker
  • 1 x Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 100g Schokostreusel
  • 100g gemahlene Haselnüsse
  • 150g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • Prise Zimt
  • 1 Glas Sauerkirschen
  • 1 Päckchen roten Tortenguss

Sauerkirschen über einer Schüssel abgießen und den Saft auffangen. Die Butter, Vanillezucker und den Zucker 5 Minuten cremig rühren. Anschließend die Eier jeweils für 30 Sekunden unterrühren. Mehl mit dem Backpulver und den Haselnüssen mischen und nach und nach unter den Teig rühren. Anschließend die Schokostreusel und die Prise Zimt unterheben. Die Springbackform mit Butter auswischen und dann mit Mehl oder Semmelbrösel bestäuben (damit der Teig nicht anklebt). Ofen auf 175° vorwärmen.

Jetzt den Teig in die Form füllen und je nach Belieben mit Kirschen belegen. Nun für 45 Minuten ab in den Backofen auf der mittleren Schiene. Wenns soweit ist mit einem Holzstäbchen in den Teig stechen und schauen ob noch Teig dran klebt. Wenn nicht, raus mit dem Kuchen und abkühlen lassen

Jetzt den Tortenguß nach Anweisung mit dem Kirschsaft zubereiten und auf dem abgekühlten Kuchen verteilen :-). Das Ganze etwas stehen lassen und danach genießen.

Das sollte dann so aussehen: