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27.07.15 – Tolle Aussichten in Cluj

Nachdem wir in den letzten Tagen viele Kilometer mit dem Auto zurückgelegt hatten, steht heute mal wieder eine ausgedehnte Stadttour zu Fuß auf dem Plan :-). Gut gestärkt machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg die zweitgrößte Stadt Rumäniens zu erkunden. Cluj mit seinen rund 325 000 Einwohnern ist im Deutschen unter dem Namen Klausenburg besser bekannt. Daneben trägt die Stadt noch den ungarischen Namen Kolozsvar und den offiziellen Namen Cluj-Napoca. Der Zusatz Napoca wurde 1974 durch Ceausescu hinzugefügt und verweist auf die dako-römische Vergangenheit der Stadt. Denn im Jahr 130 nach Christus existierte hier bereits die römische Siedlung Napuca. Der Name Cluj tauchte erstmals im 12. Jahrhundert auf. Durch die deutsche Besiedlung des Tales im 13. Jahrhundert begann der Aufstieg der Stadt, wodurch auch der deutsche Name Klausenburg entstand. Wir begannen unserer Tour östlich der Innenstadt. Oben im Bild stehen wir am Fuß des Nationaltheaters und blicken auf die orthodoxe Kathedrale am Avram Iancu Platz. Die noch junge Kathedrale aus dem Jahr 1933 ist auch im Inneren sehr hübsch anzusehen. Allerdings ist …

31.03.14 – Koya-san: Alte Tempelanlagen und ehrwürdige Gräber unter riesigen Zedern

Nach einer erholsamen Nacht starteten wir in einen neuen Tag bei strahlend blauem Himmel :-). Heute machen wir einen Ausflug zu den Mönchen in das Zentrum der buddhistischen Shingon-Schule Koya-san. Von unserem Hotel am Bahnhof nahmen wir gleich den erst besten örtlichen Regionalzug um zur Station Shinimamiya zu fahren. Dort tauschten wir unseren Voucher gegen einen Koya-san-Pass. Mit diesem Pass haben wir freie Fahrt mit dem Zug, der Seilbahn und dem Bus, um auf das Plateau Mt. Koya zu gelangen. Zusätzlich erhält man noch Ermäßigung auf die Eintrittsgelder verschiedener Tempel. Just in Time erreichten wir den Bahnsteig und stiegen in eine Art „S-Bahn“ um nach Gokurakubashi, der Talstation der Seilbahn, zu fahren. Nur zur Klarstellung: Die digitale Anzeige wechselt immer zwischen japanisch und englisch – zum Glück :-). Daher ist das Fahren mit Zügen etc. in der Regel kein Problem. Rund 1,5 Stunden später erreichten wir Gokurakubashi und nahmen für den steilen Anstieg eine Seilbahn auf Schienen. An der Konstruktion kann man schon erahnen wie steil es hier den Mt. Koya hinauf geht. An der Bergstation verstauten wir …

22.01.10 – Rund um Coco Beach

So viel Sonne. Ich kanns kaum glauben 🙂 Also ab ins Meer und am Strand rumflacken. Das hab ich auch gleich nach dem Frühstück gemacht… Da ich aber nicht den ganzen Tag faulenzen will und kann (bin halt ein Aktiv-Urlauber), hab ich über das Hotel einen Ausflug gebucht. Um 13 Uhr ging es mit einem Guide zum Märchenfluß. Ich war erstmal erschrocken, als wir hinter einer kleinen, „stinkenden“ Fischsoßenfabrik in einen braunen „Fluß“ stiegen und Flußaufwärts gingen (Tiefe ca. 20 cm). Je weiter wir gingen, desto interessanter wurde die Umgebung um das Flußbett. Nach dieser beeindruckenden Landschaft, fuhren wir weiter zum Lotussee und den weißen Sanddünen. Die Dünen im Hintergrund werde ich anschließend gleich erklimmen. Eine sehr anstrengende Angelegenheit, mal abgesehen von den drei Kilo Sand, die ich danach überall im Fell hatte :-). Gegen Abend fuhren wir noch zu den roten Sanddünen um dort den Sonnenuntergang zu genießen.