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Cremiges Rote Beete Süppchen

Herbstzeit ist Knollenzeit :-). Neben Pastinake und Süßkartoffel esse ich auch gerne rote Beete, bisher allerdings nur aus dem Einweckglas. Aber das hat sich seit diesem leckeren Süppchen geändert. Die Farbe ist ja für sich alleine schon ein Hit – abgeschmeckt mit Kokosmilch und garniert mit ein paar gerösteten Kartoffelwürfeln kann hier niemand widerstehen.

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Zutaten für 4 Teller Suppe:

  • 600 g Kartoffeln
  • 400 g Rote Beete
  • 400 ml Kokosmilch, ich habe aus 2 El Kokosmus und heißem Wasser Kokosmilch hergestellt
  • 1 Zitrone, Saft ausgedrückt
  • 2 Tl Korianderpulver, ich habe 1 Tl Körner im Mörser zerkleinert
  • 2 Tl Chiliflocken
  • 1 Tl gemahlener Kreuzkümmel
  • 2 Zehen Knoblauch, fein gehackt
  • Salz / Pfeffer

Kartoffelwürfel:

  • 400 g Kartoffeln, klein gewürfelt
  • 1 Tl Chiliflocken
  • Salz, Pfeffer
  • 2 El Olivenöl

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Die Knollen für die Suppe kommen ungeschält in einen großen Topf und werden mit kaltem Wasser zum Kochen aufgesetzt. Die rote Beete braucht je nach Knollengröße 45 bis 60 Minuten. Da fällt mir wieder ein, dass mir ein Schnellkochtopf fehlt ;-). Die Kartoffel kochen einfach so lange mit und werden richtig gut durch.

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In der Zwischenzeit kann man auch schon die gewürfelten Kartoffeln mit Olivenöl und den Gewürzen vermengen und in einer feuerfesten Form im Ofen knusprig garen. Je nach Wunsch so 30 bis 45 Minuten bei 200°.

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Wenn die Knollen weich gekocht sind, das Wasser abgießen und abschrecken und ausdampfen lassen. Zum Schälen der roten Beete am Besten Einmalhandschuhe anziehen. Die Kartoffeln auch pellen und ebenfalls grob würfeln.

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Je nach technischer Ausstattung kann man jetzt die Suppe im Standmixer oder mit dem Stabmixer im Topf pürieren. Dafür vermengt man die rote Beete und Kartoffelstückchen mit der Kokosnussmilch, dem Zitronensaft, Knoblauch und den Gewürzen. Alles gut durch mixen bis eine cremige Konsistenz entsteht. Bei Bedarf noch etwas Kokosmilch, Sahne oder Wasser dazugeben. Die Suppe in einem Topf erhitzen und mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.

Zum Schluss die Suppe in einer Schüssel mit den Kartoffelstückchen aus dem Ofen anrichten und schmecken lassen :-).

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17.08.14 – Der Berg ruft – Auf gehts zum Hohen Fricken

Der Sommer nähert sich dem Ende und jetzt wird es doch endlich mal Zeit in die Berge zu fahren. Für unsere heutige Wanderung suchten wir uns den Gipfel „Hoher Fricken“ bei Farchant, nördlich von Garmisch-Partenkirchen aus.

In Farchant befindet sich am Ende des Kuhfluchtweges ein Parkplatz. Hier ist auch gleich der Eingang, das Weidegatter, durch das man zu den Kuhfluchtfällen gelangt.

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Zu Beginn ist der Gebirgsbach noch recht romantisch und zahm, wird aber weiter oben sehr steil und die wilden Wassermassen plätschern über viele Stufen und Steine nach unten.IMG_9290

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Stetig geht es bergauf und der Blick auf den Wasserfall lässt uns oft anhalten und die schöne Natur genießen.IMG_9296

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Im Hintergrund sieht man schon die „neue“ Brücke über den Kuhfluchtgraben …

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… und hier sieht man um Vordergrund noch einen alten Stahlträger von der ehemaligen Brücke, die mal bei einem Hochwasser weggespült wurde.

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„Dank“ des vielen Regens in diesem Sommer plätschert reichlich Wasser die Schlucht herunter.
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In vielen Serpentinen geht der Weg steil nach oben und immer wieder hat man einen schönen Blick auf den Kuhfluchtwasserfall.IMG_9331

Und natürlich wird man auch mit einer tollen Aussicht auf Farchant und die Bergwelt belohnt.IMG_9341

Puuhh :-), schon ein gutes Stück geschafft. Kurze Pause, was trinken und den Blick auf Garmisch und die Zugspitze genießen.IMG_9347

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So langsam nähern wir uns der Spitze und umrunden den Berg, so dass wir jetzt in Richtung Norden blicken können. In der Bildmitte schaut man in Richtung der Tegernseer Hütte, auf der wir letzten Herbst waren.

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Irgendwo da hinten ist München :-).IMG_9375

Geschafft 🙂 – 1270 Höhenmeter und die Aussicht ist einfach sensationell. IMG_9377

Bei diesem tollen 360° Panorama schaut man auf das Karwendelgebirge, die Bayerischen Voralpen und das Wettersteingebirge

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Der große Berg im Hintergrund, der aussieht wie eine Pyramide ist ein alter Bekannter ;-). Auf die Soiernspitze sind wir nämlich schon 2012 gekraxelt, damals waren wir irgendwie noch fitter :-).IMG_9385

Nach einer kleinen Vesper und vielen Fotos ging es wieder in Richtung Tal. Der Abstieg hatte es in sich und dauerte um einiges länger als der Aufstieg. Wir nahmen den steinigen Geröllweg in Richtung Süden. Richtung Farchant ist der Weg aber ganz gut ausgeschildert. IMG_9392

Noch ein letzter Blick auf die Soiernspitze bevor sie hinter den Bäumen verschwindet. Durch den Wald, über einen steilen Forstweg und wieder durch den Wald und über Wiesen …

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… erreicht man irgendwann die Esterbergstraße in Farchant. Von hier aus kann man entweder gemütlich zum Parkplatz zurücklaufen oder wie wir noch einen Abstecher in die Innenstadt zum Abendessen machen :-).IMG_9397

Da oben waren wir – Wahnsinn, aber unsere Knochen bestätigen das ;-).IMG_9407

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Nach einem deftigen und leckeren Abendbrot machten wir uns zum Sonnenuntergang wieder auf den Heimweg :-). Ein toller Ausflug und da auf dem Weg auch keine bewirtschaftete Berghütte liegt, ist entsprechend weniger los. Dafür muss man aber genügend zu Trinken einpacken. Eine sehr zu empfehlende Wanderung mit toller Aussicht!IMG_9412

01.08. – 04.08.14 – Ausflug nach Amsterdam

Seit unserem letzten Besuch in Amsterdam sind schon wieder zwei Jahre vergangen. Wie es die Tradition verlangt 🙂 ist es diesen Sommer wieder so weit, um Anfang August ins schöne Amsterdam zu fahren.

Mit im Gepäck sind dieses Jahr zwei liebe Freunde von uns, die unbedingt einmal Amsterdam sehen wollen. So ging es in den frühen Morgenstunden mit vollgepacktem Auto in Richtung Niederlande. Unser erstes Ziel war Lelystad, nordöstlich von Amsterdam. Hier hatten wir bei unserem letzten Besuch zufällig das Outlet Batavia Stad entdeckt. Also gingen wir erst einmal ein bisschen shoppen.

Am späten Nachmittag erreichten wir dann Amsterdam und checkten im Novotel Amsterdam City ein. Das Hotel liegt ganz praktisch und ist auch wegen des guten Frühstücks zu empfehlen :-). Von der naheliegenden S-Bahnstation RAI gelangt man sehr schnell in die Stadt.

Und da sind wir auch schon. Dieses Jahr lassen wir uns einfach etwas treiben und fungieren als Stadtführer für unsere beiden Freunde Caro und Sebi :-).

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Immer wieder interessant wie sich die großen Boote durch die engen Kanäle zwängen :-). Und alle sind zuvorkommend und schauen das keinem was passiert, egal welche Größe das Boot hat.
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Hier sind wir am Muntplein und schauen auf den Munttoren, den schönen Turm im Hintergrund. Die vielen bunten Fahnen und jede Menge Plakate verraten uns bereits, dass an diesem Wochenende die Gay Pride stattfindet. Wer die Gelegenheit hat das mal mit zu erleben, sollte sich das unbedingt anschauen :-). IMG_9058Auch eine lustige Art die Schlösser an einer Brücke festzumachen 🙂 – an der Groenburgwal nahe des Opernhauses.

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Jetzt sind wir schon an der Binnenamstel, übrigens ein toller Platz am Abend wenn die Sonne untergeht und die Lichter angehen.

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Natürlich müssen wir zum Sonnenuntergang zu unserem Lieblingsplatz in Amsterdam: die Blauwbrug neben dem Opernhaus. Hier setzen wir uns immer gerne an das Ufer der Amstel und picknicken. Dabei kann man die vorbeifahrenden Ausflugsboote beobachten und den vielen kleineren privaten Booten zuwinken.

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Am nächsten Tag geht die Stadtführung weiter. Trotz des gutes Frühstückes im Hotel konnten wir an diesen Leckereien nicht vorbei gehen :-). Westlich vom Bahnhof in der Haarlemmerstraat gibt es das Café Petit Gateau.

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Yummy, schaut das lecker aus.

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Da ich ja total auf Erdbeerkuchen stehe, musste es natürlich dieses kleine Küchlein sein :-):

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Mampf, fast alle *krümel krümel*.

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Wenig später startete auch schon die Gay Pride. Tausende Leute waren auf den Beinen und versuchten ein gutes Plätzchen zu bekommen um auf die vorbei fahrenden Boote schauen zu können.

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Ein cooler Stuntman mit Wasserdüsen unter den Füßen – wirklich beeindruckend, auch wie er damit unter der Brücke durchgekommen ist.

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Nachdem wir uns das bunte Treiben eine Weile angesehen hatten, ging der Stadtbummel weiter. Ein heftiger Regenschauer zwang uns sekundenschnell einen Unterschlupf zu finden und dabei machten wir echt eine super Entdeckung. Das Restaurant Kapitein Zeppos, dessen Zugang an der Grimmburgwal liegt, nahe der Rokin Straße. Die Inneneinrichtung ist der Hammer und man sitzt im überdachten Aussenbereich wie in einem Gewächshaus. Prost!

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Später am Abend fuhren wir noch einmal zum Bahnhof , um von da aus zum DoubleTree by Hilton Hotel zu gehen und hoch hinaus auf die Dachterrasse zu fahren.

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In Amsterdam gibt es nicht so viele hohe Gebäude um eine gute Aussicht auf die Stadt zu bekommen – auf die meisten Türme kommt man auch nur in Rahmen einer Führung. Auf die Dachterrasse des Hotels kommt man umsonst und man kann nebenbei auch einen etwas überteuerten Cocktail schlürfen ;-).IMG_9115

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Auch am dritten Tag war wieder super Wetter :-). Hier ein lustiges Fahrrad vor einem Krimskrams-Laden.

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Um mehr von der Stadt zu sehen kauften wir uns ein Tagesticket für die Hop on Hop off Boote und starteten auch gleich mit einer Tour. Damit kann man nicht nur durch die ganzen schönen Grachten südlich des Bahnhofs cruisen, sondern auch nördlich des Bahnhofs die tollen Neubauten bewundern und immer wieder ein- und aussteigen.

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An unserem letzten Tag im schönen Amsterdam besuchten wir noch einmal die Innenstadt.

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Ziel war die Magerebrug an der Binnenamstel.

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Wir hatten auch das Glück, dass die Brücke just im Moment aufgeklappt wurde um ein paar größere und höhere Boote durch zu lassen :-).

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Wir durch Zauberhand liefen wir wieder an einem Schaufenster mit leckeren Törtchen und Backzeug vorbei. Wer kann da schon widerstehen? 🙂

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Danke an Caro und Sebi für dieses tolle Wochenende und die entschleunigende Tour durch Amsterdam. Mit euch haben wir viele interessante Läden durchstöbert und die tollen Cafés mit den leckeren Süßkram entdeckt.