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04.04.14 – On the road again in Kyoto

An unserem letzten Tag in Kyoto machten wir uns alleine auf den Weg. Kyoto hat so viele Tempel und Parks zum Anschauen, so dass wir erst einmal den Reiseführer studierten und eine kleine Auswahl getroffen haben. Gar nicht so einfach bei einer Auswahl von etwa 2000 Tempel, Schreinen und Palästen ;-). Kyoto selbst blickt auf eine Geschichte von über 1200 Jahren zurück. Im Jahr 794 wurde sie mit der Verlegung des Kaisersitzes nach Kyoto die zweite permanente Hauptstadt Japans (nach Nara). Zu dieser Zeit begann die Epoche der Heian, die als Epoche der Blüte von Kunst und Kultur in die Geschichte einging. Daher wird Kyoto auch als die „Wiege der japanischen Kultur“ bezeichnet. Das große Erbe an unzähligen kulturellen Stätten führte glücklicherweise dazu, dass es im 2. Weltkrieg von den Bombardements verschont blieb. Aktuell zählt Kyoto etwa 1,4 Mio Einwohner und wird jedes Jahr von etwa 50 Mio. Besuchern überrannt ;-). Für unsere Tagestour packten wir uns ausreichend Proviant ein. Unter anderem diese leckeren kleinen Küchlein, gefüllt mit süßer roter Bohnenpaste. Mit dem Bus fuhren …

31.03.14 – Koya-san: Alte Tempelanlagen und ehrwürdige Gräber unter riesigen Zedern

Nach einer erholsamen Nacht starteten wir in einen neuen Tag bei strahlend blauem Himmel :-). Heute machen wir einen Ausflug zu den Mönchen in das Zentrum der buddhistischen Shingon-Schule Koya-san. Von unserem Hotel am Bahnhof nahmen wir gleich den erst besten örtlichen Regionalzug um zur Station Shinimamiya zu fahren. Dort tauschten wir unseren Voucher gegen einen Koya-san-Pass. Mit diesem Pass haben wir freie Fahrt mit dem Zug, der Seilbahn und dem Bus, um auf das Plateau Mt. Koya zu gelangen. Zusätzlich erhält man noch Ermäßigung auf die Eintrittsgelder verschiedener Tempel. Just in Time erreichten wir den Bahnsteig und stiegen in eine Art „S-Bahn“ um nach Gokurakubashi, der Talstation der Seilbahn, zu fahren. Nur zur Klarstellung: Die digitale Anzeige wechselt immer zwischen japanisch und englisch – zum Glück :-). Daher ist das Fahren mit Zügen etc. in der Regel kein Problem. Rund 1,5 Stunden später erreichten wir Gokurakubashi und nahmen für den steilen Anstieg eine Seilbahn auf Schienen. An der Konstruktion kann man schon erahnen wie steil es hier den Mt. Koya hinauf geht. An der Bergstation verstauten wir …

07.08.2012 – Ein Tag im historischen Schäßburg

Heute hatte sich unser Auto mal eine Pause verdient. Nach dem Frühstück im Hotel machten wir uns zu Fuß auf den Weg in das historische Zentrum von Schäßburg, dass sich auf dem steilen Burgberg befindet. Das historische Zentrum befindet sich in der Oberstadt und verteilt sich auf dem unteren Burgberg und dem oberen Schulberg. Die noch vollständig bewohnte Burgstadt ist einmalig in Europa und wurde 1999 zum Unesco Weltkulturerbe ernannt. Die Festung der Burgstadt besitzt 8m hohe Burgmauern und noch neun erhaltene Wehrtürme, die den Namen der Zünfte tragen, von denen sie einst erbaut wurden. Der schönste Weg in die Burgstadt führt über die Turmstraße hinauf zum Stundturm, dem Wahrzeichen von Schäßburg. In dem fünfstöckigem und 64m hohen Stundturm befindet sich das Geschichtsmuseum. Im ersten Stock beginnt die Ausstellung mit einer Archäologie-Ausstellung, weiter gehts im zweiten Stock mit einer Sammlung interessanter Gegenstände zum Thema Medizin und Pharmazie des Mittelalters. Natürlich gibts im Stundturm, der schlichtweg „Turm mit der Uhr“ genannt wird, auch ein Uhrenmuseum. Neben Sand-, Wand- und Sonnenuhren zeigt das Museum auch das Schäßburger …