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06.05.15 – Entlang der Soca über den Vrsic Pass nach Kranjska Gora

Zum Abschluss unserer Reise nach Slowenien fahren wir auf dem Weg nach Hause das beliebte und sehenswerte Soca Tal entlang in Richtung Norden.

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Wir verlassen unsere Unterkunft im schönen Most na Soci und fahren über Tolmin und Kobarid in Richtung Bovec.

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Der blaue Himmel und das glasklare Wasser veranlassen uns zu einem kleinen Zwischenhalt in Boka. Hier machen sich gerade ein paar Kajakfahrer auf den Weg die Soca entlang zu paddeln.

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Die Landschaft ist einfach herrlich :-).

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Kurz die Tatzen ins Wasser halten und weiter geht die Fahrt. In Bovec biegen wir ab um auf den Vrsic Pass nach Kranjska Gora zu gelangen.

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Nach dem Ort sollte man unbedingt an einer der Zugänge zum Fluss anhalten, denn schon bald geht es hoch in die Berge und die Soca zweigt zu ihrer Quelle in den Bergen ab.

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Ein paar Angler sind heute auch unterwegs.

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Nun sind wir mitten in den Julischen Alpen …

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… und erklimmen nach und nach den Vrsic Pass.

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Der Farbkontrast gegenüber dem Tal verändert sich ständig. Hier oben wird die Landschaft immer rauer und karger.

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Juhu, wir haben es geschafft und sind auf 1611 Meter angekommen :-).

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Nach diesem Schild geht es wieder stetig bergab nach Kranjska Gora von wo aus wir uns auf dem Weg zur Autobahn machten und ab nach Hause düsten. Slowenien ist eine Reise wert, wir kommen sicher wieder :-).

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05.05.15 – Über Trieste auf ins Soca-Tal

Unser vorletzter Tag im schönen Slowenien bricht an und heute geht es nach einem Aufenthalt ganz im Süden wieder in Richtung der Alpen. Zum Frühstück geniessen wir noch einmal die herrliche Aussicht aufs Mittelmeer. Unten am Wasser liegt die kleine Stadt Portoroz …

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… der wir auch kurz einen Besuch abstatten um einmal in Richtung des kleines Hügels zu schauen, auf dem das Hostel steht :-).IMG_0762

Unser nächstes Ziel ist Trieste in Italien, das liegt hier nämlich gleich um die Ecke. Wir stellen unser Auto am Hafen in der Nähe der Piazza Unità d’Italia (unten im Bilde) ab …IMG_0768

… und beschließen erst einmal das Café Tommaseo an der Piazza Tammaseo zu besuchen und einen italienischen Kaffee zu trinken.

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Frisch gestärkt machen wir uns auf den Weg die Innenstadt zu erkunden. Hier stehen wir am Canale Grande und schauen auf die Kirche Sant’Antonio.IMG_0772

In der sehr überschaubaren Innenstadt gibt es viele hübsche Häuser, leider liegen zwischen den verkehrsberuhigten Plätzen und Gassen stark befahrene Straßen, die das Innenstadtidyll sehr trüben und für schlechte Luft sorgen.IMG_0777

Von der Unità d’Italia mit dem schönen Rathaus und dem barocken Brunnen machen wir uns auf den Weg zum Burgberg.IMG_0778

Auf dem Burgberg steht neben der Festung Castello di San Giusto, noch eine Kathedrale. Von dem ehemaligen römischen Forum, auf dem später auch eine Kathedrale errichtet wurde sind nur noch die symbolischen Mauern übrig geblieben. Gepflegt ist die Anlage leider überhaupt nicht und kommt so etwas trist daher.IMG_0784

Dafür hat man von hier oben eine ganze gute Aussicht auf den Hafen …

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… und in Richtung Osten.IMG_0781

Nach dem kurzen Rundgang beschließen wir nun weiter in Richtung Norden-Westen Sloweniens zum nächsten Ziel aufzubrechen: das kleine Burgdorf Stanjel im Vipava-Tal. Seine terrassenartige Form mit der großen Schutzmauer hat es schon seit dem 16. Jahrhundert, als die Gefahr von Angriffen durch die Türken immer größer wurde.

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Im zweiten Weltkrieg wurde die Stadt beim Abzug der deutschen Truppen zum Glück verschont, allerdings wurde es kurz darauf wegen des Verdachts der Kollaboration von Titos Partisanen doch noch niedergebrannt. Die Menschen flüchteten und so blieb das Burgdorf während der jugoslawischen Zeit unbewohnt.

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So nach und nach regt sich hier wieder Leben und der Ort wird schön renoviert.IMG_0808

Die Aussicht auf die tolle grüne Umgebung ist einfach nur überwältigend. IMG_0795

Den interessanten Glockenturm der Kirche sieht man schon von Weitem wenn man auf den Ort zufährt.IMG_0798

Sehr idyllisch hier und an einigen Stellen noch richtig urgemütlich :-).IMG_0802Auf dem Weg weiter in Richtung Norden treffen wir auch endlich auf den Fluss Soca, der dem berühmten Soca-Tal seinen Namen gab.
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Da sind wir nun endlich an unserem Tagesziel –  in Most na Soci. In diesem kleinen hübschen Dorf trifft der Fluss Soca auf den Fluss Idrijca. Hier unten im Bild schauen wir auf die Soca …IMG_0823

… und wenn man den Blick nach rechts schwenkt kommt im unteren Bild von hinten unter der Brücke der Fluss Idrija ins Tal geflossen. Das ist übrigens der Blick von unserem Hotelzimmer (Pension Sterk) :-).IMG_0826

Und da wir uns hier nicht satt sehen können, gibt es für euch auch noch ein paar mehr Bilder von diesem grünen Paradies.IMG_0833

Nicht weit von unserer Pension entfernt staut sich die Soca schon fast zu einer Art kleinem See.IMG_0839

Mit einem Radler und einem wunderschönen Blick machen wir es uns gemütlich und lassen den Tag ausklingen …
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Sauerkirsch-Grieß-Kuchen

Der Eisigel hatte Geburtstag und so musste eine Ladung Kuchen für die hungrige Meute auf Arbeit her. Gute Gelegenheit mal wieder einen neuen Kuchen auszuprobieren. Mal ganz ohne Butter, Öl oder Mehl – dafür aber mit einem kleinen Schwips. 🙂 Entstanden ist ein leckerer Kirschkuchen aus Grieß, Mandeln und Eiern.IMG_3413 Zutaten für eine Springform mit 24 cm:

  • 5-6 Eier, Größe M
  • 300 g feiner Zucker
  • 1 Schnapsglas Kirschwasser (oder Kirschlikör)
  • 250 g Grieß
  • 250 g gemahlene Mandeln
  • 750 g frische Sauerkirschen oder 1,5 Gläser eingemachte Sauerkirschen
  • Fett und Paniermehl für die Backform

IMG_3394 Zu Beginn werden die Eier getrennt. Das Eigelb zusammen mit dem Zucker eine gute Weile rühren bis es schaumig wird. Anschließend das Kirschwasser und den Grieß dazugeben. Falls die Masse zu fest wird, noch etwas mehr Flüssigkeit dazugeben, so dass sich die Grießmasse rühren lässt. Anschließend das Eiweiß steif schlagen und die geriebenen Mandeln unterheben. Den Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen. Nun die Eischnee-Mandelmischung mit der Ei-Grießmasse vorsichtig vermengen.IMG_3396 Die Hälfte des Teiges in die Springform füllen und reichlich mit Kirschen belegen. (Nach dem Foto kam noch der Rest der Kirschen auf den Kuchen 🙂 ).IMG_3398 Nun den Teig auf den Kirschen verteilen und ab damit in den Ofen für ca. 35 bis 45 Minuten.IMG_3402 Das sieht doch schon einmal gelungen aus. IMG_3403 Nach dem Abkühlen musste der Kuchen natürlich auch noch angeschnitten und ein Stück verköstigt werden. Schmeckt sehr lecker.IMG_3409 Dank des Grieß versinken die Kirschen auch nicht so tief im Kuchen. Der Kuchen braucht viele Kirschen, damit er schön saftig wird. IMG_3420 Nachgebacken aus:  Servus in Stadt und Land / Ausgabe Juli 2015